Isonzo – der Weg des Friedens

14.08.2022 - 19.08.2022

ab € 859,00

Zur Buchung
Auf den Spuren der Kaiserjäger und Alpini - Teil 1
Von 1915 bis 1917 war das idyllische Soca-Tal im heutigen Slowenien Kriegsschauplatz im 1. Weltkrieg zwischen Österreich-Ungarn mit den verbündeten Mittelmächten und dem Königreich Italien. Der "Weg des Friedens"  (UNESCO Welterbe) verbindet die Relikte der einstigen Isonzofront vom oberen Soca-Tal bis Triest. Er wurde zum Gedenken an die vielen Opfer des 1. Weltkrieges in dieser Region angelegt.

 
14.8. Busanreise - Bovec:
Fahrt über Arnoldstein und Tarvis in das Seebachtal. Hier befindet sich der 5 km lange Kaiser-Franz-Josef-Stollen, der für den Nachschub an die Isonzofront diente und unterhalb des Predilpasses verläuft, sowie das Raibler Seefort (kurzer Halt). Weiterfahrt über die Grenze in das slowenische Dorf Log pod Mangartom (dt. Mitter Preth), Besuch des österr.-ung. Soldatenfriedhofs. Anschließend Besichtigung der Festung Klu(Sperrfort Flitscher Klause) und Fahrt nach Bovec.

 
15.8. Kolovrat - Kobarid:
Der Weg des Friedens dient der Erinnerung auf dem Weg in unsere heutige Freiheit: Auffahrt in Kleinbussen auf den Bergkamm des Kolovrat, von hier bietet sich eine grandiose Aussicht auf das ehemalige Schlachtfeld der Isonzofront, wo die dritte Verteidigungslinie der italienischen Armee verlief. Vom Soca-Tal über das Krn-Gebirge bis zur friulischen Tiefebene reicht der Blick. Besuch des Freilichtmuseums mit Beobachtungsplätzen, Schützengräben und Kavernen mit tlw originalen Exponaten (Fußwege erforderlich). Danach weiter zum kriegsgeschichtlichen Museum in Kobarid, eines der meistbesuchten Museen in Slowenien. Zahlreiche Originalgegenstände und Dokumentationen persönlicher Geschichten von Soldaten, die in einer der größten Bergschlachten der Geschichte gekämpft haben, sind Zeugnis dieser schrecklichen Zeit. Weiters Besuch des eindrucksvollen Beinhauses oberhalb des Ortes, wo tausende italienische Soldaten ihre letzte Ruhe gefunden haben. 

 
16.8. Tolmin - Javorca Kirche - Tolmin Klammen:
Fahrt in Kleinbussen von Tolmin nach Javorca, Besuch der hölzernen Heiligengeist-Gedenkkirche, 1916 erbaut von österr.-ung. Soldaten. Außen sind an der Fassade die Wappen der Kronländer, sowie der Städte Triest und Pula (Militärhäfen der k & k Monarchie) angebracht. Im Inneren befindet sich ein aus Holz gefertigtes Totenbuch mit den Namen der mehr als 2000 in dieser Region gefallenen Soldaten aus dem untergegangenen Habsburgerreich. Danach Wanderung durch die Tolminer Klammen (2 km, stellenweise steil mit einigen Treppen), am südlichen Eingang in den Triglav Nationalpark. Der Rundweg führt durch die wilden Schluchten der Tolminka und Zadlascica, ein wahres Naturspektakel mit steilen Felswänden, erstaunlichen Steinformationen, türkisblauem Wasser, Thermalquellen und Höhlen. 

 
17.8. Gedenkstätte Redipuglia - Triest:
Fahrt über die Grenze nach Friaul, über Cividale und Cormòns zur größten militärischen Gedenkstätte Italiens. Der Sacrario Redipuglia liegt am Fuße des Monte Sei Busi, der hart umkämpft war. Bronzeschilder im Boden zeigen die Ortschaften an, um die während des 1. Weltkrieges gekämpft wurde. Besichtigung des Freilichtmuseums Monte San Michele im unteren Isonzotal. Anschließend Weiterfahrt nach Triest.
 
18.8. Triest:

Die rund 500 Jahre habsburgisch-österreichische Herrschaft (1382 - 1919 mit kurzen Unterbrechungen) haben im Stadtbild von Triest deutliche Spuren hinterlassen. Darum ähnelt die Architektur der Paläste im Zentrum oft mehr der von Wien, Prag oder Budapest als irgendeiner anderen italienischen Stadt. Stadtführung zu Fuß und im Bus "auf den Spuren der Habsburger"  durch das Zentrum ua mit dem Rathaus, dem Palazzo del Governo, der Kathedrale San Giusto, der großartigen Piazza Unita d'Italia mit Blick auf das Meer, dem Audace Pier und dem alten und neuen Hafen. Dieser ist heute neben Koper und Rijeka einer der wichtigsten Umschlageplätze an der Adria. Gegründet von Kaiser Karl VI. wuchs der Hafen vor allem im 19. Jh. zu einem der damals weltweit modernsten Handelszentren und war bis zum Ende der Habsburger Monarchie auch militärisch von größter Bedeutung.
Nachmittag zur freien Verfügung, ev. Besuch des Museums Risorgimento, nur wenige Schritte vom Hotel entfernt. Das Museum ist in der Casa del Combattente (Haus des Kämpfers) untergebracht und zeigt neben einer Ausstellung der italienischen Freiheitsbewegung von 1848 bis zum Ende des 1. Weltkrieges auch eine Gedenkstätte mit der Originalzelle, in der Guglielmo Oberdan vor seiner Hinrichtung gefangen gehalten wurde (plante ein Attentat auf Kaiser Franz Joseph).
Oder fakultativer Ausflug zum Schloss Miramare, das sich nahe dem Triester Stadtzentrum auf einer Felsnase, umgeben von einem herrlichen Park, direkt an der Küste erhebt und für Erzherzog Ferdinand Maximilian (Bruder von Kaiser Franz Joseph, fand als Kaiser von Mexico ein tragisches Ende) und seine Gattin Charlotte von Belgien erbaut wurde. Führung durch die prunkvollen Innenräume, die, ganz nach den Plänen von Ferdinand Maximilian, mit Originalmöbeln ausgestattet sind.

 
19.8. Adelsberg - Heimreise:
Fahrt nach Postojna und Besuch der Adelsberger Grotte, die zweitgrößte für Touristen erschlossene Tropfsteinhöhle der Welt. Im 1. Weltkrieg war hier ein österr.-ung. Feldpostamt und im 2. Weltkrieg ein Treibstoffdepot untergebracht. Heimfahrt über Ljubljana, den Karawankentunnel, die Tauernautobahn und Salzburg.

 
Ihre Unterkunft:
3* Hotel Mangart:

Am Rand des Triglav Nationalparks in Bovec gelegen. Zimmer mit Bad oder DU/WC, Kabel-TV, Minibar und WLAN. (3x Nächtigung)

 
3* Hotel Roma:

Komfortables Mittelklassehotel im Zentrum von Triest, das erst kürzlich renoviert wurde. Die Zimmer sind mit Bad oder DU/WC, Föhn, Safe, SAT-TV und WLAN ausgestattet. (2x Nächtigung)


Leistungen:
  • Fahrt im Komfortreisebus
  • 5x Halbpension
  • Eintritte für Museen und Adelsberger Grotte
  • deutschsprachige Reiseleitung Thomas Hinterhofer 

+ Zubuchbar:
Ausflug Schloss Miramare (MTZ 15 Pers.)  € 29

Unser Tipp für Sie

Diese Reisen könnten Sie auch interessieren

Abonnieren